Ittingen – Abtstab (16. Jh.) Ittingen – Abtstab (16. Jh.) Ittingen – Abtstab (16. Jh.)

Ittingen – Abtstab (16. Jh.)

Die  Kartause Ittingen ist ein ehemaliges Karthäuser Kloster im Thurgau. Im Jahre 1101 beginnt die Geschichte des Klosters, dass nach einer Zerstörung im Jahre 1524, erst 1553 wieder von Mönchen besiedelt wurde.

Der Krummstab wurde wohl Ende des 16. Jahrhunderts in Biberach gefertigt und  ist somit eine seltene Goldschmiedearbeit der Nachgotik. Auffällig ist das „Recyceln“ älterer Elemente, wie der Marienkrönung,  die aus der Zeit um 1500 stammen dürfte. Um 1700 hat der Stab wohl eine weitere Überarbeitung erfahren, bei der die Wappen Fischingens und des Abtes Placidus Brunschwiler angebracht wurden.

Das außergewöhnliche Objekt wird im Zuge der Restaurierungsarbeiten erstmals umfassend kunsthistorisch und kunsttechnologisch untersucht.

Nach der erfolgreichen Restaurierung der Mitra des Klosters Kreuzlingen, einer exquisiten spätmittelalterlichen Goldschmiedearbeit von herausragender Bedeutung, beauftragte uns das  Historische Museum des Kantons Thurgau auch mit Restaurierung, Konservierung und werktechnologischen Untersuchung der Emails und Metallarbeiten des Abtstabes.

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